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Asus Transformer Book T100TA – Günstiges 2in1-Gerät für Uni-Sparfüchse

Mit dem Transformer Book T100TA hat Asus einen neuen Trend eingeläutet, der Studenten erfreut: Die Taiwanesen verzichten auf unnötigen Schnickschnack, hohe Auflösung oder edelste Materialien – und bieten dafür eine kompakte Schreibmaschine zum Niedrigpreis, die sich über ein Scharnier vom Laptop zum Tablet verwandelt. Praktisch: Je nach Modellvariante habt ihr nicht nur einen kleinen Flash-Speicher, sondern auch eine 500-GB-Festplatte zur Verfügung, auf der ihr Filme, Fotos und eure Musik ablegen könnt.

 

Das Transformer Book T100TA fühlt sich auf Uni-Terrain sehr wohl und ist erschwinglich.

Das Transformer Book T100TA fühlt sich auf Uni-Terrain sehr wohl und ist erschwinglich.

Stärken

Mit das Hauptargument für das Modell ist sicherlich der Preis: Ab 333 Euro (für die 32-GB-SSD-Variante) ist es derzeit erhältlich. Dafür erhaltet ihr ein vollwertiges Tablet, das mit einem Scharnier mit dem Tastaturdock verbunden werden kann. Die Varianten mit mehr Speicher beginnen bei Preisen von 376 Euro.

Im Unterschied zum Android-Transformer Asus Transformer Pad TF701T besitzt das T100TA kein hochauflösendes Display und ist nicht so edel. Dafür ist es die günstigste Windows 8-Kombination aus Tablet und Tastatur und hat daher auch das mächtige Microsoft Office Home&Student 2013-Paket kostenlos an Bord. Dieses übertrifft alle Alternativprogramme für Android und iOS (selbst das Office-Paket für iOS) im Funktionsumfang um Längen. Wer viele Texte verarbeitet, wird das zu schätzen wissen.

Generell eignet sich das Teil somit ideal als Uni-Arbeitstier: Wer nur Skripten mitblättern will, dem reicht das kontrast- und blickwinkelstarke, farbenfrohe Display; wer viel schreibt, kann auf die kleine, aber durchaus gelungene Tastatur zurückgreifen. Dabei hält der 10-Zöller sehr lange durch: Tests bescheinigen Akkulaufzeiten von circa 10 Stunden bei genügsamer Nutzung im WLAN-Betrieb. Portabel ist das T100TA auch: Das Gesamtgewicht beträgt 1,113 kg, das Tablet alleine bringt 580 Gramm auf die Waage.

Gleichzeitig ist die Performance dank Intels Bail-Trail-Plattform ordentlich; die schneckenlahmen Atom-Netbooks früherer Tage sind erfreulicherweise Geschichte. Zocker sollten sich aber selbstredend nach anderen Geräten umsehen, wenn sie mehr als Solitär, Minesweeper& Co. spielen wollen.

Die Tableteinheit wird einfach auf die Tastatur aufgesteckt, mit der sich dann schnell und effizient tippen lässt.

Die Tableteinheit wird einfach auf die Tastatur aufgesteckt, mit der sich dann schnell und effizient tippen lässt.

Schwächen

Dem glänzenden Plastik-Gehäuse merkt man den geringen Preis schon an: Ein Microsoft Surface kommt einfach deutlich hochwertiger daher, und ab und an merkt man schon einmal ein Ächzen, wenn man kräftig in die Tasten haut. Trotzdem ist die Verarbeitungsqualität für den Preis akzeptabel und es wird euch nicht nach zwei Wochen auseinanderbrechen.

In allen Tests kritisiert wird das Touchpad, das zu klein ausfalle und hakelig zu bedienen sei. Das kann ich nach dem Ausprobieren durchaus bestätigen. Das Problem kann man allerdings durch Nutzen des Touchscreens oder einer externen Maus umgehen.

Weiterhin ist die Ausstattung natürlich auf das Nötigste beschränkt: So gibt es zwar einen microSD-Slot, aber weder ein SIM-Modul noch eine Full-HD-Auflösung. Allerdings sind das in der Uni verzichtbare Eigenschaften. Störender ist da schon, dass der Speicher in der günstigsten Variante nur 32 GB beträgt. So lassen sich nur wenige Programme installieren und wenig Inhalte speichern. Ihr solltet daher unbedingt zur Variante mit 64 GB oder, falls ihr wollt, zur Variante mit 32/64 GB SSD + 500 GB Festplatte greifen, wenn ihr nicht ausschließlich Texte abtippt.

Fazit

Netbooks sind out, Convertibles sind in – zumindest solche. Asus zeigt hier, dass praktisch nicht gleich teuer sein muss. Mit Office an Bord, guter Tastatur, langer Akkulaufzeit und kontrastreichem HD-Display ist das Asus Transformer Book T100TA ein gelungenes Arbeitstier. Ihr solltet allerdings für ausreichend Speicherplatz mindestens das Modell mit 64 GB SSD kaufen, das es derzeit ab 376 Euro gibt.

Wer kein Office braucht und Android mag, kann sich das Asus TransformerPad TF701T näher ansehen. Freunden von perfekt verarbeiteten Geräten mit High-End-Spezifikationen, deren Geldbeutel reichlich gefüllt ist, könnte das Microsoft Surface Pro 2 gefallen. Für anspruchsvolle Grafikdesignaufgaben wie VIdeoschnitt oder Photoshop und komplexe Berechnungen eignet sich nichtsdestotrotz ein klassischer Laptop oder Desktop-PC besser.

Ausführliche Tests

Notebookcheck.com – Sehr genauer, ausführlicher Test

Tabtech – Ausführlicher, praxisbezogener Test

Netzwelt – Ausführlicher, praxisbezogener Test

Bildquellen: Asus

3 Kommentare

  1. Könnt ihr zufällig etwas über die Qualität der integrierten Lautsprecher berichten? Können die sich mit dem Sound messen, den ich auch bei einem ganz normalen Laptop habe? Oder würde es da Sinn machen, evtl. Bluetooth-Lautsprecher hinzuzukaufen?

  2. Habe das Gerät auf Grund des Touchpads abgegeben. Arbeiten ohne Maus ist damit einfach nicht möglich. Und immer das Touchscreen zu nutzen war für mich keine Lösung. Ansonsten war der Laptop ganz OK.

  3. Ich finde diese Spiellerei ziemlich unnnötig und bin sehr sicher, dass es ziemlich schnell zu Bruch geht. Entweder Tablet oder Laptop… Son Zwischending lohnt sich einfach nicht richtig weil es zu teuer für wenig Leistung ist.

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