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Deezer, Jango und last.fm – drei Music-Streamingdienste mit unterschiedlichem Konzept

Music-Streamingdienste im Web liegen voll im Trend. Doch es muss nicht immer Spotify sein. Wir zeigen dir drei Dienste, die je nach deinen Wünschen Top-Alternativen darstellen – und das in 2 von 3 Fällen sogar ohne Limit.

Deezer – 25 Millionen Songs auf Abruf, keine Installation erforderlich

Der aus Frankreich stammende Musik-Streamingdienst Deezer bietet eine mit Spotify vergleichbare Funktionalität: Lineares Streaming ist möglich, das heißt, jeder verfügbare Titel kann auf Wunsch sofort angehört werden und beliebige Playlisten können zusammengestellt werden. Eine Installation auf dem PC ist nicht notwendig, der Service läuft ausschließlich über den Browser. Für die Nutzung auf dem Smartphone stehen Apps für iOS, Android, Blackberry und sogar Windows Phone zur Verfügung. Registrieren kann man sich über Facebook oder allein über Mail.

25 Mio Songs und 1 Jahr lang unbegrenztes Direkt-Streamen - Deezer.

25 Mio Songs und 1 Jahr lang unbegrenztes Direkt-Streamen – Deezer.

Die Menüs sind einfach aufgebaut, das Musikangebot reichhaltig und der Stream läuft sehr stabil. Großer Vorteil: Für ein Jahr ist Deezer unlimitiert und kostenlos, erst dann auf 2 Stunden pro Monat begrenzt…aber vielleicht hat man ja die eine oder andere alternative Mailadresse…

Will man Deezer komplett ohne Restriktionen nutzen, kostet der Monat für unlimitiertes Streaming vom PC 4,99 Euro. Soll der Dienst auch auf Smartphones laufen und Lieder offline speicherbar sein, sind es 10 Euro – preislich entspricht das haargenau Spotify. Der Normaluser sollte aber ohne Bezahlen glücklich werden.

Hier geht es zum Online-Streamingdienst Deezer.

Jango – Das Webradio mit Stationen für jeden Geschmack

Anders als Deezer ermöglicht Jango kein lineares Streaming. Stattdessen gibt der Nutzer einen Interpreten oder einen Titel ein, worauf das Webradio einen Mix aus Liedern startet, der dazu passt. So startet zwar nicht jeder Titel auf Abruf, dafür entdeckt der Hörer schnell neue Musik. Zudem kann er aus etlichen vorkonfigurierten „Stationen“ auswählen: Ob 70er, 90er, Gospel-Songs oder passende Musik für das Workout: Hier ist für jeden etwas dabei.

Das Webradio Jangio ist unlimitiert und bietet etliche Stationen für jedweden Geschmack.

Das Webradio Jangio ist unlimitiert und bietet etliche Stationen für jedweden Geschmack.

Die Bedienung ist sehr übersichtlich, Apps gibt es für Android und iOS. Sehr angenehm: Jango bleibt stets unlimitiert. Eine kostenpflichtige Version gibt es nicht; lediglich eine Registrierung über Facebook oder Mail ist nötig. Für spontane, passende Beschallung einer Hausparty oder auf der Suche nach Abwechslung ist Jango ideal geeignet.

Hier geht es zum Webradio Jango.

Last.fm – Inspiration und Datenbank für Musik-Liebhaber

Last.fm ist ein Klassiker im Streaminggeschäft. Musikwiedergabe funktioniert wie bei Jango: Last.fm spielt auf Wunsch ähnliche Musik ab, direkter Zugriff auf Titel ist nicht möglich.

Der grundlegende Unterschied zur Konkurrenz liegt im Funktionsumfang: Über ein Plugin für den Mediaplayer auf dem PC zeichnet der Dienst auf, welche Musik gehört wird, und speichert diese Informationen. Einerseits generiert last.fm dann stilistisch passende Musikvorschläge. Andererseits verfügst du nach einiger Zeit über umfassende Statistiken zu deinem Hörverhalten: Meistgehörte Bands und Titel in der letzten Woche, im letzten Monat, im letzten halben Jahr oder Jahr? Lieblingslieder und Top-Playlisten? Last.fm ist eine Art Musik-Gedächtnis. Eine weiteres interessante Funktion ist der Abgleich des Musikgeschmacks mit anderen Nutzern: Ist die Übereinstimmung des Musikgeschmacks hoch, werden sie dir als Kontakte vorgeschlagen, um sich über Musik auszutauschen und vielleicht spannende Tipps zu erhalten.

Last.fm ist eher eine Musikplattform denn ein reiner Streamingdienst - die Funktionen sind zahlreich.

Last.fm ist eher eine Musikplattform denn ein reiner Streamingdienst – die Funktionen sind zahlreich.

Die Menüs sind zwar nicht komplex, bis man sich durch das umfangreiche Portfolio an Seiten und Statistiken gewühlt hat, dauert es jedoch eine Weile. Für den Anfang reicht aber: Registrieren, den „Scrobbler“ für Windows Media Player, iTunes, … , Android oder iOS herunterladen (um die gehörte Musik zu registrieren) und einfach wie gehabt die eigene Musik hören. Last.fm kreiert dann von alleine Vorschläge und zeigt das Nutzerverhalten auf. Unbegenzt und kostenlos, versteht sich. Die kostenpflichtige Version für 3 Euro im Monat ist werbefrei und erhält einige weitere individuell konfigurierbare Streams- darauf lässt sich leicht verzichten.

Hier geht es zur Musikplattform last.fm.

Musikfreaks werden von last.fm begeistert sein, für den schnellen Musikgenuss ohne Bindung an bestimmte Interpreten eignet sich Jango am besten. Wer eigene Playlists basteln will, greift zu Deezer – jeder Dienst hat seine Stärken! Probier es aus!

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