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Interview mit Blogger Niklas Resch über Technik an der Uni

Niklas ReschHeute haben wir für euch einmal ein interessantes Interview mit Niklas Resch geführt. Niklas ist 20 Jahre alt und studiert Informatik an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Er betreibt einen eigenen Blog über Technik und ist auch sonst sehr begeistert von Smartphones, Tablets und Co.

In unserem Interview haben wir uns mit ihm darüber unterhalten, welche Rolle Technik an den Universitäten heutzutage einnimmt und was die Zukunft seiner Meinung nach noch bringen wird.

Hallo, Nik! Stell dich doch in ein paar Worten vor. Wer bist du, wo und was studierst du und was machst du sonst so in deiner Zeit?

Alles klar. Also ich bin Nik, werde am 19. Juli 21 Jahre alt und studiere an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin Informatik. Dort habe ich gerade mein zweites Semester abgeschlossen und stehe nun vor den Prüfungen. Was ich sonst noch so in meiner Freizeit mache: Ich schreibe ab und an meine eigenen Programme, wenn die Uni es zulässt, und arbeite als Android-Entwickler in Bonn. Ansonsten gehe ich gerne im Sommer Longboard fahren und treffe mich mit meinen Freunden im Park auf ein kühles Kölsch (Bier).

Du betreibst unter http://blog.niklare.de/ einen eigenen Blog. Beschreibe uns doch kurz, mit welchen Themen du dich auf diesem auseinandersetzt.

Wie einige vielleicht gemerkt haben, habe ich mich in der letzten Zeit mit gar keinen Themen mehr auf meinem Blog befasst, was mir sehr leid tut. Doch ich werde mich nun wieder mit Themen wie Linux, Java, Android und Software-Entwicklung beschäftigen. Zuvor habe ich mich auch noch mit News aus der Technikwelt beschäftigt, doch mir ist klar geworden, dass ich dazu zu wenig Zeit habe. Vielleicht kommen ab und an noch die ein oder anderen interessanten News online, aber ich werde mich hauptsächlich mit Development beschäftigen.

Computer, Smartphones, Tablets und Co. verbreiten sich in allen Lebensbereichen immer mehr. Ist ein Studium ohne Computer und Internetanschluss heute überhaupt noch vorstellbar?

Ich persönlich kann mir das nicht mehr vorstellen. Ich kenne zwar den ein oder anderen Informatik-Studenten, der immer noch mit Stift und Papier in der Vorlesung sitzt und zuhause auch lieber auf dem Papier lernt, aber diese Studenten haben dennoch immer einen Laptop dabei, um mal schnell etwas nachzuschlagen. Wenn es kein Laptop ist, dann wenigstens ein internetfähiges Handy.

Welche Konsequenzen ergeben sich dadurch deiner Meinung nach?

Meiner Meinung nach sollten die Universitäten sich ziemlich schnell darauf einstellen, was sie leider mal wieder nicht tun. An meine Hochschule beispielsweise fehlen eindeutig Steckdosen im Hörsaal. Soweit ich alle gefunden habe, gibt es im Audimax 4, was eindeutig für 400 Studenten zu wenig ist. Außerdem sollten die Hochschulen langsam mal die Prüfungen online bereitstellen, da ich finde, dass eine Programmier-Klausur auf dem Papier wirklich sinnlos ist. Ich arbeite jetzt seit einem halben Jahr als Programmierer und mache mir nur Notizen auf dem Blatt.

Denkst du, dass Studenten in Deutschland im Allgemeinen gut mit Hardware, Software und dem Internet umgehen können? Oder besteht hier noch Raum für Verbesserungen?

Das schwankt doch ziemlich zwischen den Studenten. Es gibt immer wieder welche, die lieber nachfragen anstatt zu „googlen“ und es gibt auch immer noch Studenten, die Probleme mit effizienten Internet-Recherchen haben. Aber im Allgemeinen kommen Studenten damit ziemlich gut zurecht.

Welche technische Neuerung wird für uns Studenten in den nächsten fünf Jahren die wichtigste sein?

Neu ist das zwar nicht, aber ich denke. dass in den nächsten 5 Jahren die meisten Studenten mit einem Tablet PC oder einem Tablet in der Vorlesung sitzen, damit Sie ihre Notizen Online haben. Als Neuerung würde ich sagen und hoffen, dass die ganze Studienzeit mehr online geschehen wird. Ich will keinesfalls, dass man von zu Hause studiert, das klappt nicht, aber ich finde. dass man mehr Wert darauf legen sollte, dass Materialien für alle im Netz zur Verfügung stehen und dass man Prüfungen und Tests an Hochschulrechnern absolvieren kann.

Und welche Erfindung hatte in den letzten 10 Jahren den größten Einfluss auf das Studentenleben?

Ganz klar die Online-Bibliothek. Ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob das in den letzten 10 Jahren so war, aber das war ein klarer Fortschritt. Die Bibs sind zwar immer noch voll, aber viele sitzen dort mit ihren Notebooks und lesen E-Books oder haben ein Tablet/E-Book-Reader in der Hand und lesen dort. Es ist zwar schade um die Bücher, aber wir müssen uns definitiv weiter in diese Richtung bewegen.

Möchtest du zum Abschluss dieses Interviews noch irgendetwas loswerden?

Zu erst einmal möchte ich mich bedanken, dass ich die Möglichkeit bekomme. mich hier vorzustellen und sagen, dass ich deine Seite wirklich sehr gut finde. Außerdem würde ich mich freuen wenn der ein oder andere Leser hier mir Tipps, Kommentare oder auch Kritik zu meinem Blog mitteilen kann. Wenn es noch jemanden gibt, der mich unterstützen möchte, immer gerne. Und ansonsten freue ich mich auf die nächsten interessanten Beiträge auf TechnikHiWi.de und auf meinem Blog. Ich denke, es wird auch immer interessanter bei mir, da mein Studium sich immer mehr in Richtung von Entwicklung von Software bewegt.

Danke, Niklas, für dieses wirklich interessante Interview und auch weiterhin alles Gute für dein Studium und deinen Blog!

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