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Projekt- und Selbstmanagement – nicht nur etwas für große Firmen!

ProjektmanagementWenn die meisten Studenten das Wort „Projektmanagement“ hören, denken sie meist an große Firmen. Vielleicht an Bürotürme, Männer im Anzug, Aktenkoffer, Deadlines und Millionengeschäfte. Und vielleicht ist an der ganzen Vorstellung auch tatsächlich etwas dran – denn kein großes und erfolgreiches Unternehmen könnte heute noch ohne ein extrem gutes und effizientes Projektmanagement auskommen. Doch was viele vergessen: Auch als Student kann man von gutem Projekt- und Selbstmanagement profitieren.

Möchtest du noch schneller, noch bessere Ergebnisse erreichen und dich dabei weniger gestresst fühlen? Dieser Artikel ist genau der richtige für dich!

Von Zeitmanagement und Selbstmanagement

Zum Thema Zeitmanagement (und Selbstmanagement) haben wir vor ein paar Monaten bereits einen recht beliebten Artikel veröffentlicht, den du nach wie vor unter http://technikhiwi.de/der-podcast-zum-anti-zeitmanagement-von-blatternet-de/ erreichen kannst. Damals hatten wir dir den kostenlosen „Podcast zum Anti-Zeitmanagement“ von Ivan Blatter vorgestellt, mit dessen Hilfe wirklich jeder im Stande sein sollte zu lernen, was Zeitmanagement ist (und nicht ist) und wie er es verbessert.

Wenn du dir etwas Zeit nimmst, diese Techniken zu erlernen und in der Praxis anzuwenden, dann können wir dir bereits versprechen, dass sich deine Resultate an der Universität verbessern werden. Und das bei weniger verbrauchter Zeit und weniger Stress.

Doch was ist wenn du auch auf andere angewiesen bist, beispielsweise bei einer größeren Projektarbeit im Team? In einem solchen Fall wird schlagartig das Thema Projektmanagement ziemlich interessant.

Die meisten Studenten haben keine Ahnung von Projektmanagement

Fakt ist leider: Die meisten Studenten haben nicht die geringste Ahnung davon, wie man ein Projekt, das von mehreren Individuen und weiteren externen Faktoren abhängt, managt. Nicht einmal in den wirtschaftswissenschaftlichen Fächern ist dieses Wissen in der Mehrheit der Fälle gegeben, obwohl es hier eigentlich am ehesten zu erwarten gewesen wäre.

Ein wichtiger Tipp also an dich, wenn du dich jetzt angesprochen fühlst – nimmt dir am Wochenende oder am Abend mal eine Stunde Zeit und lies dich in die Grundlagen des Projektmanagements ein. Du wirst überrascht sein, wie simpel die Konzepte dahinter doch sind und dich fragen, warum du diesen Schritt noch nicht früher gemacht hast. Denn einhergehend mit mehr theoretischem Wissen über Projektmanagement, werden dir auch deine Uni-Projekte in Zukunft deutlich leichter fallen, wenn du dich traust, die theoretischen Prinzipien praktisch anzuwenden.

Projektmanagement Software kann dich unterstützen

Aber was für ein Technik-Ratgeber wären wir, wenn wir jetzt gegen Ende nicht auch noch mindestens einen Vorschlag für dich hätten, wie du das gerade Angesprochenen mit Hilfe von Technik noch besser lösen kannst? Denn Projektmanagement Software gibt es bekanntlich reichlich auf dem Markt. Oder eben Software, die dir beim Projektmanagement hilft.

Eine Software speziell für das Projektmanagement, die in ihrer Basis-Version auch noch vollkommen kostenfrei ist, wäre beispielsweise Stackfield. Aber auch Evernote und Dropbox können dich und dein Team bei eurem aktuellen Projekt in vielfacher Hinsicht unterstützen.

Vorher solltest du dir jedoch natürlich trotzdem noch ein paar theoretische Grundlagen aneignen. Denn was bringt letztlich die beste Software, wenn man nicht einmal weiß, wie man sie einsetzen kann und welche Möglichkeiten sie tatsächlich bietet?

Hattest du, bevor du diesen Artikel gelesen hast, Kenntnisse in Sachen Projektmanagement? Welche Software (oder Kombination aus verschiedenen Produkten) kannst du aus deiner persönlichen Erfahrung heraus empfehlen?

5 Kommentare

  1. Ich finde den Faktor Zeit am wichtigsten. Mit einem guten Zeitmanagement kann man deutlich produktiver arbeiten und alles ist geordneter. Leider schätzt man den Aufwand häufig falsch ein und da kann ein Projektmanagement sehr gut helfen. Ich kannte dies vorher auch nur für große Firmen und werde es mal im Kleinen versuchen umzusetzen

  2. Hinter den meisten Begriffen stecken oft einfache Zusammenhänge und Tätigkeiten. Dies schreckt viele Menschen erstmal ab. Wie gesagt, Projektmanagement lässt sich überall anwenden und ist auch keine Magie. Wenn man den Begriff hört, denkt man direkt an eine große Zahl Mitarbeiter und diverser Arbeitsprozesse. Die Modelle lassen sich jedoch auch auf den täglichen Büroalltag umsetzen.

  3. Wenn ich an Projektmanagement denke, dann fallen mir da häufig frische Leute ein, die mit ihren Projektmanagementideen in ein eingespieltes Team (ohne Projektmanagement) kommen und dann durch ihre Ideen zum Thema Projektmanagement erstmal auf taube Ohren stoßen und mehr Aufwand verursachen als Zeit und Kosten zu sparen. Allerdings liebe ich es mit einem erfahrenen Projektleiter zusammenzuarbeiten, der ein Projekt wirklich managen kann und bei dem Projektmanagement nicht nur aus Tools und Methoden besteht, sondern der auch mit Menschen arbeiten kann.

  4. Sehe ich im Grunde genommen ähnlich, hinter dem relativ nebulösen Begriff „Projektmanagement“ verbirgt sich auch vieles, das man mit Hausverstand herleiten kann. Anderseits sind gerade so kleine Skills wie Projektpläne, Meilensteinpläne, PSPs etc. oftmals auch im Kleinen sehr hilfreich. Projektmanagement heißt ja schließlich nichts anderes, dass man ein größeres Projekt in Phasen und Tasks unterteilt und diese mit einem zeitlichen, personellen und kostenmäßigen Rahmen terminiert. Nichts desto trotz lässt sich diese Denke aber auch sehr gut auf größere und kleinere Arbeiten anwenden und anpassen!

  5. Hallo zusammen,

    ich arbeite hauptberuflich als Projektmanager. Ich kann, was ihr schreibt, bestätigen. Viele junge Leute, die zu mir in die Projekte kommen, haben nicht einmal die Basics, was Projektmanagement angeht. Das ist eigentlich schade. Dieses Thema wird in den nächsten Jahren weiter an Brisanz gewinnen. Heute ist es nicht mehr so, dass man ein Produkt platziert und diese dann viele Jahre am Markt performt. Aus diesem Gesichtspunkt ist eigentlich klar, dass immer wichtiger wird, um dieser Schnelllebigkeit überhaupt Rechnung tragen zu können.

    Noch zu eurer Frage, was man so einsetzen kann. Ich beschränke mich jetzt mal auf kostenlose Alternativen.

    In der Initiierung und Planung setze ich sehr gerne Mindmaps ein. Die besten kostenlosen Programme dafür sind Freemind und Freeplane. Diese eigenen sich besonders gut, um die Projektstruktur aufzustellen. Für die Zeitplanung kann ich GanttProject emfpehlen. Es ist ebenfalls kostenlos. Für die Ressourcenplanung nehme ich (in kleineren Projekten) vor allem eine Tabellenkalkulation. LibreOffice ist hier zu empfehlen.

    Evernote ist super. Ich nutze meistens aber OneNote von Microsoft, eben weil es in den Firmen eher verfügbar ist. Kostenlos ist es auch. Die Notizprogramme eignen sich auch sehr gut, um Live-Protokolle von Besprechungen zu schreiben.

    Stackfield kannte ich übrigens noch nicht.

    Grüße
    Sven

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