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Wissenschaftliches Arbeiten mit Word – dein ultimativer Guide

Microsoft Word LogoWissenschaftliche Arbeiten werden heute in den meisten Fällen mit Hilfe von Microsoft Word erstellt, was vielen Studenten beim „ersten Mal“ ein wenig Respekt bereitet. Denn zwar reichen die vorhandenen Fähigkeiten ohne Weiteres dafür aus, um einen Brief oder einen einfachen Bericht zu schreiben, bei dem es nicht so sehr auf die Formalien ankommt – eine Bachelor- oder Master-Arbeit ist da aber schon etwas anderes. Nicht selten wird dabei viel zu viel Zeit dafür verwendet, während des Schreibens oder vor dem Druck der Arbeit mit der Formatierung zu kämpfen.

Das hat dank dem ultimativen Guide für das wissenschaftliche Arbeiten mit Word nun ein Ende. Denn hier zeigen wir dir, wie du alle Dinge richtig formatierst, die du im Rahmen deiner wissenschaftlichen Arbeit formatieren musst.

Hinweis: Sollte am Ende dieses Artikels noch eine Frage offen sein, dann schreib uns bitte eine E-Mail oder melde dich via Facebook oder Twitter bei uns. Dann werden wir den entsprechenden Punkt innerhalb kürzester Zeit zu dieser Anleitung hinzufügen.

Deine wissenschaftliche Arbeit mit Word – Schritt für Schritt erstellt

Bevor du mit dem Erstellen deiner Arbeit in Word beginnst, solltest du dich am besten bei dem Lehrstuhl, an dem du deine Arbeit schreibst, darüber erkundigen, welche Formatierungsregeln  für die Arbeit einzuhalten sind. Diese werden mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit von den Regeln, an die wir uns im folgenden Beispiel halten werden, abweichen, was jedoch nicht weiter schlimm ist. Denn worauf es ankommt ist, dass du weißt, was zu tun ist, um dein Word-Dokument auf die gewünschte Weise zu formatieren.

In unserem Beispiel werden wir die Arbeit der Anschaulichkeit halber genau so formatieren, wie es der Lehrstuhl für Umwelt‐ und Ressourcenökonomie von Prof. Dr. Peter Michaelis an der Universität Augsburg verlangen würde. Der vom Lehrstuhl zur Verfügung gestellte Leitfaden hierzu kann unter diesem Link abgerufen werden.

Die Anforderungen zusammengefasst

Ein Blick in das vom Lehrstuhl zur Verfügung gestellte Dokument verrät uns, welche die formalen Anforderungen für eine Bachelor-Arbeit am Lehrstuhl von Prof. Dr. Michaelis wären. Zusammengefasst:

Aufbau der Arbeit:

  • Titelblatt
  • Inhaltsverzeichnis
  • falls erforderlich weitere Verzeichnisse
  • Text (mit Fußnoten)
  • Anhänge (falls erforderlich)
  • Literaturverzeichnis
  • Eidesstattliche Erklärung

Titelblatt:

Enthält Titel der Arbeit, die Art der Arbeit, deinen Namen mit Adresse, Telefonnummer und E-Mail Adresse, deine Matrikelnummer, den Prüfer der Arbeit sowie Ort und Datum der Abgabe.

Inhaltsverzeichnis / weitere Verzeichnisse:

Das Inhaltsverzeichnis muss mit Gliederungs- und Seitenzahlen versehen werden. Die in den jeweiligen Verzeichnissen aufgeführten Abbildungen und Tabellen müssen nummeriert (z.B. Abbildung 1 oder Abb. 1 bzw. Tabelle 1 oder Tab. 1) und mit ihrem Titel versehen werden.

Paginierung

Die Seitenzählung erfolgt in arabischen Zahlen und beginnt erst mit der Einleitung. Die Verzeichnisse (Seiten vor der Einleitung) müssen mit römischen Ziffern paginiert werden. Das Titelblatt erhält keine Seitenzahl.

Überschriften

Die verschiedenen Überschriften müssen abhängig von ihrer Ebene gut voneinander unterscheidbar formatiert werden. Beispielsweise durch verschieden Schriftgrößen, Fett- und Kursivdruck sowie Abstände vor bzw. nach der jeweiligen Überschrift.

Text

Der Zeilenabstand soll 1,5 Zeilen betragen. Blocksatz. Silbentrennung soll aktiviert sein. Der Gesamtrand soll 5 cm betragen, wobei er links größer als rechts sein soll. Der Druck soll einseitig erfolgen, als Schriftarten sind Calibri (11pt), Times New Roman (12pt) und Arial (11pt) erlaubt.

Fußnoten

In den Fußnoten soll die gleiche Schriftart wie im Haupttext verwendet werden, jedoch soll die Schriftgröße jeweils um 2pt kleiner sein. Der Zeilenabstand soll 1 Zeile betragen, Blocksatz und Silbentrennung sollen eingeschalten sein.

Anhänge

Wenn die Arbeit mehrer Anhänge umfasst, dann müssen diese nummeriert werden. Selbst verfasste Anhänge sollen wie Fußnoten formatiert werden.

Das Titelblatt der wissenschaftlichen Arbeit

Wir beginnen unsere wissenschaftliche Arbeit mit dem Titelblatt. Hierzu öffnen wir Word und rufen uns noch einmal ins Gedächtnis, welche Informationen auf der Titelseite laut den uns vorliegenden Informationen vorhanden sein müssen:

  • Titel der Arbeit
  • Art der Arbeit
  • Namen mit Adresse, Telefonnummer, E-Mail Adresse, Matrikelnummer
  • Prüfer der Arbeit
  • Ort und Datum der Abgabe

All diese Informationen fügen wir nun auf unserem Titelblatt ein und formatieren diese so, dass das Endergebnis halbwegs logisch und ästhetisch aussieht. In diesem Fall in etwa so:

Wissenschaftliche Arbeit - Titelblatt

Wenn du es eilig hast und für deine Arbeit aktuell einfach nur ein Titelblatt suchst, dann kannst du dir unser Muster-Titelblatt für Word kostenlos unter diesem Link herunterladen.

Die Formatvorlagen und Ränder richtig einstellen

Als nächstes möchten wir die Formatvorlagen und die Ränder richtig einstellen. Was Ränder sind sollte an dieser Stelle keiner weiteren Erklärung mehr bedürfen. Da aber vielleicht nicht jeder so genau weiß, was Formatvorlagen sind, an dieser Stelle eine kurze Definition:

Eine Formatvorlage ist ein Satz von Formatierungsmerkmalen, der durch einen eindeutigen Namen identifiziert wird. Mithilfe von Formatvorlagen können Sie eine ganze Gruppe von Seitenelementen ohne großen Aufwand in einem einzigen Schritt formatieren.

Quelle: http://office.microsoft.com/de-de/frontpage-help/informationen-zu-formatvorlagen-HP003079693.aspx

Einfach erklärt: Wir legen fest, wie zum Beispiel eine Überschrift zweiten Grades in unserer wissenschaftlichen Arbeit auszusehen hat. Wenn wir nun eine Überschrift zweiten Grades erstellen wollen, können wir dies tun, indem wir Word mitteilen, dass bestimmte Wörter eine Überschrift zweiten Grades sein sollen. Die richtige Formatierung übernimmt die Software dann ganz automatisch. Wenn wir außerdem die Formatierung der Überschriften zweiten Grades ändern wollen, müssen wir dies nur ein einziges Mal an zentraler Stelle tun. Die neue Formatierung wird dann automatisch für alle Überschriften zweiten Grades im Dokument übernommen.

Den Rand des Dokuments richtig einstellen

Laut der Informationen aus dem uns vorliegenden Dokument, soll der Gesamtrand der wissenschaftlichen Arbeit 5 cm betragen, wobei dieser links größer als rechts sein soll. Denkbar wäre also ein Abstand von 3 cm links und 2 cm rechts. Den Rand in Word 2013 einzustellen dauert nicht lange und geht sehr einfach. Im ersten Schritt öffnen wir hierzu die Registerkarte „Seitenlayout“.

Word Seitenlayout

Ein Klick auf „Seitenlayout“ führt zur Übersicht, welche es ermöglicht, die Seitenränder anzupassen.

Im zweiten Schritt klickst du nun zuerst auf „Seitenränder“. Anschließend kannst du ein Stück weit weiter unten „Benutzerdefinierte Seitenränder“ auswählen. Im darauffolgenden Fenster kannst du dann die gewünschten Einstellungen vornehmen.

Word Seitenränder

Um „Benutzerdefinierte Seitenränder“ festlegen zu können, musst du zunächst auf den Überpunkt „Seitenränder“ klicken.

Und geschafft. In diesem Fenster legen wir nun fest, dass der Rand links 3 cm breit sein soll und rechts 2 cm. Den Rand oben und unten lassen wir in diesem Fall unangetastet, da vom Lehrstuhl hier keine besonderen Wünsche vorliegen.

Word - Benutzerdefinierte Ränder

Die Formatvorlagen für die wissenschaftliche Arbeit richtig einstellen

Als nächstes widmen wir uns den oben bereits angesprochenen Formatvorlagen. Damit alles so ist wie vom Lehrstuhl gewünscht, werden wir die folgenden Formatvorlagen erstellen oder bearbeiten:

  • Formatvorlage für ganz normalen Fließtext
  • Formatvorlagen für Überschriften
  • Formatvorlagen für Fußnoten

Wir beginnen mit dem Format für unseren ganz normalen Fließtext. Diesen möchte der Lehrstuhl beispielsweise in der Schriftart Calibri, Schriftgröße 11, Zeilenabstand 1,5 sowie aktivierter Blocksatz. Wir werden nun eine neue Formatvorlage erstellen. Hierzu musst du dich in der Registerkarte „Start“ befinden. Oben rechts werden dir dort bereits vorhandene Formatvorlagen angezeigt. Rechts von ihnen erscheinen drei Pfeile. Klicke auf den untersten dieser drei Pfeile und es wird sich ein Drop-Down Menü öffnen, in welchem du „Formatvorlage erstellen“ klicken kannst.

Formatvorlage erstellen

Ein Klick auf „Formatvorlage erstellen“ ermöglicht es dir, eine neue Formatvorlage zu erstellen.

Im sich daraufhin öffnenden Fenster kannst  du über den Namen der Formatvorlage entscheiden. In diesem Fall können wir sie jetzt zum Beispiel ganz passend „Text“ nennen.

Name der Formatvorlage

Hier kann der Name der Formatvorlage festgelegt werden. Dieser sollte natürlich möglichst gut beschreiben, um was für eine Vorlage es sich handelt.

Als nächstes öffnet sich dann ein Fenster, in dem wir die Einstellungen treffen können, die für unsere Formatvorlage gelten sollen. Also konkret: Schriftart Calibri, Schriftgröße 11, Blocksatz und ein Zeilenabstand von 1,5. Silbentrennung ist in Word standardmäßig aktiviert und du solltest hierfür keine weiteren Einstellungen vornehmen müssen.

Formatvorlage Einstellungen

In diesem Fenster kannst du bestimmen, wie deine Formatvorlage aussehen soll.

Fertig. Um nun einem Stück Text die entsprechende Formatvorlage zuzuweisen, markiere es einfach und klicke dann in dem Bereich, in dem oben die Formatvorlagen angezeigt werden, auf die entsprechende Vorlagen. Du kannst nun weitere Vorlagen ganz nach Bedarf erstellen. Etwa für deine Fußnoten (in unserem Falle wären die richtigen Einstellungen: Schriftart Calibri, Schriftgröße 9, Zeilenabstand 1, Blocksatz und aktivierte Silbentrennung), Zitate, etc.

Formatvorlagen für Überschriften existieren in Word bereits standardmäßig, du brauchst für diese also nicht extra neue Formatvorlagen zu erstellen. Wenn du jedoch das Aussehen bzw. die Formatierung der Überschriften verändern willst oder musst, so kannst du dies tun, indem du im Bereich „Formatvorlagen“ oben rechts einen Rechtsklick auf die entsprechende Formatvorlage machst. Anschließend kannst du „Ändern…“ auswählen und es erscheint ein Fenster genau wie beim Erstellen einer Formatvorlage, in dem du die Einstellungen für das Format vornehmen kannst.

Formatvorlage ändern

Auch das Ändern von Formatvorlagen geht in Word schnell und einfach von der Hand.

Das Inhaltsverzeichnis der wissenschaftlichen Arbeit in Word erstellen

Die Nutzung von Formatvorlagen in Word kommt noch mit einem weiteren großen Vorteil. Nämlich der, dass du dir von der Software ohne Weiteres ein Inhaltsverzeichnis für deine wissenschaftliche Arbeit generieren lassen kannst und dieses sogar automatisch auf den neuesten Stand gebracht wird. Wenn sich in Sachen Seiten- oder Gliederungszahlen also etwas ändern sollte, dann brauchst du nicht erst zu schauen, was denn nun auf welcher Seite liegt, sondern kannst das Inhaltsverzeichnis einfach automatisch aktualisieren lassen.

Doch zunächst zu der Frage, wie man in Word überhaupt ein Inhaltsverzeichnis erstellt. In unserer Arbeit wollen wir das Inhaltsverzeichnis direkt nach dem Deckblatt haben, also stellen wir zunächst sicher, dass sich dort eine leere Seite befindet. Als nächstes klickst du auf die Registerkarte „Verweise“, dann auf den kleinen Pfeil bei „Inhaltsverzeichnis“ (oben links) und anschließend auf „Benutzerdefiniertes Inhaltsverzeichnis“.

Inhaltsverzeichnis einfügen

Ein Inhaltsverzeichnis kann in Word mit nur wenigen Klicks in das Dokument eingefügt werden.

Im sich daraufhin öffnenden Fenster kannst du einige wichtige Einstellungen für das Inhaltsverzeichnis vornehmen. Unter anderem kann hier eingestellt werden, wie viele Ebenen an Überschriften die Gliederung anzeigen soll. Der Standard liegt hier bei 3, du kannst die Zahl aber je nach Anforderungen entweder nach oben oder nach unten stellen. Unter „Optionen“ kannst du außerdem noch festlegen, ob und auf welcher Ebene deiner Gliederung bestimmte Formatvorlagen im Inhaltsverzeichnis erscheinen sollen.

Benutzerdefiniertes Inhaltsverzeichnis einfügen

Für dein benutzerdefiniertes Inhaltsverzeichnis kannst du zum Beispiel einstellen, wie viele Ebenen der Gliederung angezeigt werden sollen. Unter „Optionen“ kannst du sogar noch weitere Einstellungen vornehmen.

Die Überschriften automatisch mit Gliederungszahlen versehen

Ein Punkt, der bei der Erstellung der wissenschaftlichen Arbeit außerdem noch von sehr großem Nutzen sein kann ist, wenn die Überschriften jeweils automatisch mit Gliederungszahlen versehen werden. Das spart Arbeit, bewahrt die Übersichtlichkeit und geht noch dazu unglaublich schnell und einfach.

Alles was du tun musst ist, etwa eine via Formatvorlage formatierte Überschrift 1. Grades zu markieren. Nun klickst du bei aktiver Registerkarte „Start“ auf „Liste mit mehreren Ebenen“ und wählst die Option aus, die du auch unten im Bild siehst. Und schon verfügen alle deine via Formatvorlage formatierten Überschriften ganz automatisch über eine Gliederungszahl. Du brauchst hier nun nichts weiter zu tun.

Liste mit mehreren Ebenen

Word kann Gliederungszahlen ganz automatisch zu Überschriften hinzufügen. Diese werden dann praktischerweise auch noch gleich mit in das Inhaltsverzeichnis übernommen.

Damit die Änderung auch in deinem Inhaltsverzeichnis sichtbar wird, musst du dieses noch aktualisieren. Dies solltest du regelmäßig tun, denn eine Aktualisierung wird immer dann fällig, wenn sich etwas an deiner Gliederung oder an den Seitenzahlen ändert.  Hierzu machst du einen Rechtsklick auf das Inhaltsverzeichnis und wählst dann „Felder aktualisieren“ aus. Entscheide dann, dass alle Felder aktualisiert werden sollen und nicht nur die Seitenzahlen.

 

Inhaltsverzeichnis aktualisieren

Das Inhaltsverzeichnis in Word 2013 aktualisierst du, indem du einen Rechtsklick auf das Inhaltsverzeichnis machst und dann „Felder aktualisieren“ auswählst.

Die Seitenzählung für die wissenschaftliche Arbeit richtig einstellen

In unserem Fall wünscht sich der Lehrstuhl, dass die Verzeichnisse (etwa das Inhaltsverzeichnis) vor der Einleitung mit römischen Ziffern paginiert werden. Beginnend mit der Einleitung dann bis zum Ende mit arabischen Zahlen. Das Titelblatt soll von der Seitenzählung vollkommen ausgeschlossen werden. Das klingt soweit recht einfach, ist in der Praxis in Word aber nicht ganz so intuitiv lösbar. Aber kein Problem – wir zeigen dir, wie du die Paginierung richtig hinbekommst.

Das Dokument in verschiedene Abschnitte unterteilen

Damit die getrennt laufende Seitenzählung richtig funktionieren kann, müssen wir das Dokument in Word in drei verschiedene Abschnitte unterteilen. Der erste Abschnitt ist das Titelblatt – auf diesem gibt es keine Seitenzählung. Der zweite Abschnitt enthält die verschiedenen Verzeichnisse und wird mit römischen Zahlen paginiert. Der dritte Abschnitt ist der ganze Rest und es wird mit arabischen Zahlen paginiert.

Um die notwendigen Abschnittswechsel durchzuführen, klicke zunächst auf die Registerkarte „Ansicht“ und wähle dann links „Entwurf“. Nun ist es dir möglich, die entsprechenden Abschnittswechsel perfekt einzufügen. Bist du damit fertig, so kannst du in der gleichen Registerkarte „Seitenlayout“ wählen und du erhälst die ganz normale Ansicht zurück

Ansicht Entwurf

In die Entwurfs-Ansicht gelangst du mit einem Klick auf die Registerkarte „Ansicht“ und mit einem anschließenden Klick auf „Entwurf“.

Nun musst du die beiden Abschnittswechsel einfügen. Klicke dazu einmal auf den Bereich zwischen Titelblatt und Verzeichnissen und einmal auf den Bereich zwischen Verzeichnissen und Inhaltsbereich. Wechsle dann in den Reiter „Seitenlayout“, wähle Umbrüche und anschließend unter den „Abschnittsumbrüchen“ „Nächste Seite“. Dies fügt die notwendigen Abschnittswechsel ein.

Abschnittswechsel in Word

Abschnittswechsel unterteilen ein Word-Dokument in verschiedene Abschnitte, die vollkommen getrennt voneinander formatiert werden können.

Seitenzahlen in die Fußzeile einfügen

Als nächstes kannst du wieder in die normale Ansicht wechseln. Wähle anschließend die Registerkarte „Einfügen“ und stelle sicher, dass sich der Cursor in dem Abschnitt befindet, in dem die Verzeichnisse zu finden sind. Wähle dann „Seitenzahl“, „Seitenende“ und das Layout für die Seitenzählung, das dir für deine Arbeit am meisten zusagt.

Seitenzahl einfügen

Für die Formatierung der Seitenzahlen stehen in Word zahlreiche vorgefertigte Layouts zur Auswahl.

Stelle im Folgenden sicher, dass „Mit vorheriger verknüpfen“ deaktiviert ist. Nun musst du noch dafür sorgen, dass die Seitenzahlen im Abschnitt der Verzeichnisse korrekt formatiert werden. Mache hierzu einen Rechtsklick auf die Seitenzahl in der Fußzeile und wähle dann „Seitenzahlen formatieren“ aus. Im darauffolgenden Fenster kannst du unter „Zahlenformat“ bestimmen, dass mit römischen Zahlen paginiert werden soll.

Seitenzahlen formatieren

Bei der Formatierung für Seitenzahlen in Word stehen zahlreiche verschiedene Optionen zur Auswahl, darunter auch die römische Seitenzählung.

Für den nächsten Abschnitt (Seitenzählung mit arabischen Zahlen) gehst du exakt analog vor, nur dass du bei den Einstellungen unter „Seitenzahlen formatieren“ die Paginierung mit arabischen Zahlen auswählst. Und schon ist alles richtig eingestellt für eine Seitenzählung, die automatisch funktioniert und den Vorgaben des Lehrstuhls für die wissenschaftliche Arbeit genügt.

Fußnoten und das Literaturverzeichnis in die Arbeit einfügen

Des Weiteren ist es auch noch wichtig zu wissen, wie Fußnoten in die wissenschaftliche Arbeit eingefügt werden können und wie das Literaturverzeichnis in das Dokument gelangt. Beides ist zum Glück sehr einfach und geht äußerst schnell von der Hand.

Um ganz allgemein eine Fußnote hinzuzufügen, gehe in die Registerkarte „Verweise“ und klicke dann, wenn der Cursor sich an der Stelle befindet, an dem der Verweis erscheinen soll, auf „Fußnote einfügen“. Und schon erscheint in der Fußzeile ein entsprechender Bereich, in den du nun weitere Informationen schreiben kannst. Stelle hier noch unbedingt sicher, dass die richtige Formatvorlage ausgewählt ist. Um die richtige Nummerierung kümmert sich Word dabei vollautomatisch.

Fußnote einfügen

Mit nur einem einzigen Klick kann in Word eine Fußnote hinzugefügt werden.

Um einen Bereich als Zitat kenntlich zu machen, wähle ebenfalls unter „Verweise“ „Zitat einfügen“ und füge dann eine Quelle ein, die du bereits hinzugefügt hast oder füge eine neue Quelle zu deinem Literaturverzeichnis hinzu.

Quelle erstellen

Im entsprechenden Dialogfenster können alle wichtigen Angaben zur Quelle gemacht werden.

Unter „Formatvorlage“ in der Registerkarte „Verweise“ kannst du außerdem auswählen, auf welche Weise die Quellenangabe formatiert werden soll. Richte dich hier nach den Wünschen deines Lehrstuhls, wenn gegeben. Ansonsten stelle einfach sicher, dass deine Quellenangaben im gesamten Dokument immer gleich formatiert sind.

Das Literaturverzeichnis fügst du ein, indem du auf eine neue Seite gehst und dann unter der Registerkarte „Verweise“ „Literaturverzeichnis“ auswählst. Wähle dann „Literaturverzeichnis einfügen“. Eine gesonderte Überschrift brauchst du für dein Literaturverzeichnis nicht zu erstellen – dies wird von Word vollkommen automatisch erledigt. Auch wenn du neue Quellen hinzufügst, brauchst du diese nicht manuell zum Literaturverzeichnis hinzuzufügen. Du musst es lediglich aktualisieren – das gleiche Prinzip wie beim Inhaltsverzeichnis auch also.

Der Abschluss: Die Eidesstattliche Erklärung

Den Abschluss der Arbeit soll die Eidesstattliche Erklärung bilden. In dieser garantierst du dass du deine Arbeit in vollem Umfang selbstständig und ohne fremde Hilfe verfasst hast. Du könntest beispielsweise so etwas schreiben wie:

Hiermit versichere ich an Eides statt, dass ich die vorliegende Diplomarbeit ohne fremde Hilfe angefertigt und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt habe. Alle Teile, die wörtlich oder sinngemäß einer Veröffentlichung entstammen, sind als solche kenntlich gemacht. Die Arbeit wurde noch nicht veröffentlicht oder einer anderen Prüfungsbehörde vorgelegt.

Außerdem müssen noch Ort, Datum sowie deine Unterschrift hinzugefügt werden. Und dann bist du endlich fertig!

Häufig gestellte Fragen

1.) Ist es möglich, die Seitenränder des Titelblatts einzeln zu formatieren? Diese Frage hat uns Isabelle gestellt.

– Das ist natürlich kein Problem. Wechsle hierzu ganz einfach in die Ansicht „Entwurf“ und füge am Ende des Titelblatts einen Abschnittswechsel ein. Wie genau das funktioniert, haben wir unter dem Punkt „Die Seitenzählung für die wissenschaftliche Arbeit richtig einstellen“ erklärt. In der Registerkarte „Seitenlayout“ kannst du nun, wenn du dich auf der Titelseite befindest, die Ränder für diese einstellen. Die Einstellung hat keinen Einfluss auf den Rest des Dokuments, da der eben eingefügte Abschnittswechsel bewirkt, dass die durch ihn voneinander getrennten Abschnitte in Sachen Formatierung wie unterschiedliche Dokumente behandelt werden.

Noch weitere Fragen?

Solltest du noch irgendwelche Fragen zur Erstellung deiner wissenschaftlichen Arbeit mit Word haben, so hinterlasse uns unten einfach einen Kommentar. Wir werden dir innerhalb kürzester Zeit antworten und werden unser Bestes geben, dir weiterzuhelfen. Auch Verbesserungsvorschläge für diesen Artikel nehmen wir sehr gerne an, wenn dir etwas aufgefallen sein sollte.

Und nun wünschen wir dir nur noch alles Beste und viel Erfolg für deine Arbeit!

7 Kommentare

  1. Hey! Wie konnte dieser Artikel einfach ohne Kommentar untergehen? Finde den absolut super, weil ihr mir praktisch den A*sch gerettet habt. Ich hatte schon Angst, dass ich die Formatierung von meiner Seminararbeit niemals richtig hinbekommen würde…

  2. Absolut unterschätzt dieser Artikel – warum macht ihr nicht mehr Werbung für den? So findet den doch keiner…. was echt schade ist bei diesem tollen Inhalt!

  3. Super Artikel, perfekt erklätrt !

  4. Cathryn Schafrik

    Wie generiere ich fortlaufend Zahlen an Abbildungen und Fotos und wie kann ich Bezeichnungen für diese Abbildungen anfügen?

  5. Hey, ich hab ne Frage zu Abkürzungen. Gibt es da die Möglichkeit wie in LaTeX sicherzustellen, dass die Abkürzungen im Abkürzungsverzeichnis vorhanden sind bzw. noch wichtiger wäre sicherzustellen, dass es beim ersten Auftreten der Abkürzung eingeführt ist. Das finde ich dahingehend wichtig, da beim Schreiben oftmals die Abkürzungen sich im Text bewegen und teilweise vor der Einführung nochmal hingeschrieben werden, wodurch zum Leidwesen des Lesers die Einführung zu spät auftaucht.
    Vielen Dank im Voraus
    Gruß
    Fabian

  6. ich versheh aaß nich ich bhaben altes pc warzn nucht gehehbfv

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